Gargoyle
• Die französische Bezeichnung für Wasserspeier ist Gargouille, und die englische Gargoyle, verwandt mit dem deutschen gurgeln. Über das Englische hat der Begriff als Gargoyle durch die Verwendung in der Fantasy-Literatur und Computerspielen, auch in den deutschen Sprachgebrauch Einzug gefunden. • Dort beschreibt er in der Regel magische Wesen, die tagsüber Steinstatuen sind, bei Sonnenuntergang zum Leben erwachen und bei Sonnenaufgang wieder zu Stein werden. • Die Herkunft von Gargoyles wird in mythologischen Legenden auf sehr spirituelle und verschiedene Weise dargestellt. • So sollen Gargoyles u.a. eine der ältesten Spezies auf der Erde sein, unumstritten mit Drachen verwandt sein, indem gesagt wird, dass Gargoyles, Drachen und andere auf der Erde lebenden Reptilien den selben Vorfahr haben. • Häufig haben sie Schwingen, mit denen sie aber laut Mythologie nicht fliegen, sondern nur gleiten können. Gargoyles besitzen mächtige, dreifingrige Klauen und sind, wie Drachen, 6-gliedrige Lebewesen. Als siebtes Glied könnte man den Schweif dazuzählen, der die selbe „Funktion“ hat wie bei den Dinosauriern.
• Bereits in der Romanik und später in der Gotik und Renaissance verwendete man, besonders bei größeren Kirchengebäuden, häufig dämonische Gestalten oder Tiere in einer symbolischen Bedeutung. • Sie befinden sich an der Außenfassade der Kirchen, niemals innen. Damit symbolisieren sie den Einfluss des Teufels auf die irdische Welt, der in Kontrast zur Reinheit des Himmelsreiches (symbolisiert durch das Innere der Kirche) steht.
• Gargoyles (Gargylen) haben des Weiteren den Ruf, Beschützer zu sein. Ihr dämonisches Aussehen soll den Geistern und Dämonen einen Spiegel vorhalten und sie vergraulen und somit Kirchen und Klöster vor bösen Mächten schützen.
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